eBook-Welt

„Das Buch der fünf Ringe“ zeigt den Weg zur eigenen Stärke

Ich denke, ich muss mich in diesen Tagen nicht dafür rechtfertigen, warum ich wenn ich schreibe, an Japan denke. Die Geschehnisse auf der globalen Kugel betreffen uns, wenngleich sie es nicht unmittelbar tun und so betreffen sie auch unsere Worte, unsere Gedanken, gelegentlich unsere Taten. Wir gedenken denjenigen, die der schweren Naturkatastrophe bereits zum Opfer gefallen sind, hoffen, dass sich die Zahl nicht weiter erhöht, auch wenn wir wissen, dass dies wohl in keiner menschlichen Macht mehr liegt. In den vergangenen Tagen habe ich als deutscher Bürger, der tausende Kilometer Luftlinie entfernt lebt, immer wieder darüber nach gedacht, wie mir Japan in meinem Leben bisher begegnet ist. Ein Teil daraus möchte ich heute vorstellen.

Ich habe wirklich eine Reihe von Büchern gelesen, doch kaum eines hat mich so fasziniert wie „Das Buch der fünf Ringe“ von Miyamoto Musashi. Schon immer war ich ein begeisterter Fan der asiatischen Kampfkunst, ein Fan der großen Samuraigeschichten, derjenigen, die wirklich auf eine lange Geschichte zurückgehen, nicht die müden Hollywoodproduktionen der Neuzeit. Musashi zeigt, dass jeder die innere Stärke in sich trägt, auch wenn er manchmal mit den Traditionen brechen muss, um sie aus sich herauszukitzeln. Musashi war stets darauf bedacht, an der Perfektion seines eigenen Schwertkampfes zu feilen, Bewegungen und Effektivität zu verbessern, bis er schließlich das machte, was sein Werk besonders macht, er griff zu zwei Schwertern und entwickelte eine ganz neuartige Kampfkultur.

14 Mrz
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