Viele Autoren haben sich bereits an die tiefen Geheimnisse herangewagt, ihre Entschlüsselung ist so wirklich aber noch niemandem gelungen. Dies ermöglicht es wiederum Thrillerautoren, sich Geschichten jeder Art über die Hochkultur der Maya auszudenken und so Werke auf Papier zu bringen, die dem Leser nicht nur realitätsnah, sondern auch äußerst angsteinflößend erscheinen können.
Wieder eine Frau! So lautete Anfang der Woche das Ergebnis des diesjährigen Buchpreises, der nach der bewegenden Geschichte von Kathrin Schmidt im vergangenen Jahr diesmal an die gebürtige ungarische Schriftstellerin Abonji geht. Die Konkurrenz war groß, galt doch gerade für mich das vor kurzem erst vorgestellte „September“ von Thomas Lehr als haushoher Favorit
Lange habe ich keinen Mysterythriller mehr gelesen. Zu beeindruckend schien mir der letzte, als dass ich schon wenige Tage danach wieder bereit gewesen wäre, um sich das nächste Abenteuer unter die Augen zu führen. Als ich dann aber beim Stöbern der aktuellen Listen an einem guten alten Bekannten hängengeblieben bin, sah ich mich im wahrsten Sinne des Wortes dazu genötigt, mal wieder die Seiten zu wälzen.
Gestern Abend war es soweit und der langersehnte Kinostreifen um Deutschlands besten Boxer aller Zeiten feierte Deutschlandpremiere. Gespielt wird der 2005 verstorbene Schmeling von Boxgentleman Henry Maske, der, nachdem er von der Castingcrew hergerichtet wurde, seinem eigenen Idol verdammt ähnlich sieht.
Der Mensch beherrscht viele Dinge in seinem Leben, einige mehr, einige weniger gut. Nicht dazu gehört definitiv das Medium Zeit. Auch wenn wir manchen ein hervorragendes Zeitmanagement zusprechen, wir können die Zeit weder aufschieben noch verkürzen, wir können sie nicht austricksen und genauso wenig manipulieren. Ganz im Gegenteil, wir passen unsere Handlungen dem Regelwerk der Zeit an und tun nicht selten das, was sie uns abverlangt.
Der September war schon immer ein ereignisreicher Monat. Was liegt da ferner als ein Werk im September vorzustellen, was sich eben auf diesen Namen klassifizieren lässt? „September – Fata Morgana“ lautet das gute Stück von Thomas Lehr, der nicht umsonst von der FAZ als einer der „brillantesten Schriftsteller“ Deutschlands eingestuft wurde.
Wie schön das ist, sich zu verlieben, kann man mit einfachen Worten eigentlich kaum beschreiben. Es sind besonders die ersten Momente einer frischen Beziehung, die sich so aufregend gestalten. Es ist die Zeit, in der wir möglichst alles in Erfahrung bringen wollen. Es geht darum, wie man der Liebsten eine Freude machen kann und darum, auf welche Musik sie steht, wo sie gerne abends hingeht.
Menschen erleben während ihres Lebens viel Aufregendes, Dinge, die ihnen ewig in Erinnerung bleiben. Noch zwanzig, gar dreißig Jahre später erinnern wir uns an unsere Hochzeit, das erste Auto und das erste Mal, wenn der Vater uns beim Fußballspielen zusieht. Doch neben diesen tollen Geschichten gibt es auch immer mal wieder negative Erfahrungen, die uns ewig im Gedächtnis bleiben.
Man mag es kaum glauben, doch als ich am gestrigen Tage im öffentlich rechtlichen Fernsehen die Nachrichten verfolgte, bekam ich ein Fauxpas der ganz besonderen Art zu hören. Ich wusste gar nicht, dass unsere Bundeskanzlerin auf den Vornamen Andrea reagiert. Ein Fehler, der dem Journalisten noch im Gedächtnis bleiben wird, sein Job wird er wohl trotzdem behalten, denn Fehler sind menschlich, unsere führende Politikerin lässt eben jene Eigenschaft häufig vermissen.
Wochenlang habe ich mich vehement von den Aussagen Thilo Sarrazins distanziert. Also nicht direkt von dem, was er anspricht, sondern vom anhaltenden Diskurs in den Medien. Eines ist klar, sein Werk „Deutschland schafft sich ab“ spricht eine Reihe von vielfach zu diskutierenden Aspekten an, tut dies in einem sehr direkten und vor allem angreifenden Ton und dennoch bin ich der Meinung, dass er es eher die Frage nach dem „Wie man etwas sagt“ ist, was die Menschen derzeit beschäftigt.