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Curia – Eine Bedrohung für Christen, Juden und Muslime

Ich habe nun wirklich schon viele Thriller gelesen. Besonders solche, in denen es um Mysterien vergangener Tage geht, haben es mir angetan. Bedrohte Institution ist dabei nicht selten die Katholische Kirche. Natürlich ist sie es, reicht ihre Geschichte doch mehr als 2000 Jahre in die Vergangenheit zurück. Man vergleiche dies mit einem Menschenleben, in dem auch nicht immer alles gut ist, was passiert und man sich im Nachhinein für Dinge rechtfertigen muss, die man falsch gemacht hat. Sicherlich ist auch die Kirchengeschichte nicht frei von Fehlern, aber seien wir tolerant und erkennen an, dass es trotzdem die größte Institution des Globus ist. Daran kann auch „Curia“, das Romandebüt von Oscar Caplan, nichts ändern.

Vermutlich will das Caplan, der Debütant, auch gar nicht. Es wird ihm vielmehr darum gehen, in die Reihe rund um Dan Brown gebührend einzutreten. Nach dem Lesen des 700-Seiten-Werkes kann ich sagen, dass er dies beeindruckend geschafft hat, denn obwohl er ein alt bekanntes Szenario entwirft, nämlich ein altes Schriftstück in den Raum wirft, das die Katholische Kirche ernsthaft gefährden kann und auf deren Spur sich der Ägyptologe Theo St. Pierre begibt, inszeniert Caplan etwas Neues. St. Pierres Bruder, ein Kardinal im Vatikan, ist nämlich vor seinem Tod auf ein Pergament gestoßen, das auch die Geschichte des Judentums und des Islams vollkommen verändert. Klar, dass sich die Szenerie nicht allein in Rom abspielen kann und klar auch, dass Opus Dei nicht die einzige Macht bleibt, die etwas gegen St. Pierres Nachforschungen hat.

21 Dez
Diskussion Ein Kommentar
  1. Tobi schrieb am 22.12.2011:

    Das Buch ist sehr spannend und jetzt kam der Film dazu heraus! Den habe ich auch schon im Kino gesehen und kann ihn nur empfehlen! Top!

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