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Der Hypnotiseur muss helfen

Manche Menschen sind mit besonderen Gaben gesegnet. Ich glaube zwar keinesfalls daran, dass dies allein ein Beweis für das Übermenschliche ist, wundersame Taten von wundersamen Gestalten lassen sich aber nicht von der Hand weisen. Gut, für den Rest der Menschheit ist es hervorragend, wenn diese Besonderen ihre Fähigkeiten zum Wohl der Gemeinschaften tun, schlecht, wenn sie dem Gegenteil verfallen. Besonders gute Wortjonglierer werden Autoren, Leute, die andere im Schlaf dazu bringen, gewisse Informationen herauszurücken hingegen Hypnotiseur. Der Schwede Lars Kepler ist Autor, Erik Maria Bark ein angesehener Hypnotiseur. Was sie beide verbindet? Es ist der gleichnamige Thriller.

In Stockholm wird eine übel zugerichtete Männerleiche gefunden, kurz darauf erleiden auch die Frau und die Tochter des Mannes einen üblen Tod, sein Sohn überlebt schwerverletzt. Bevor jemand die gesamte Familie auslöscht, erfährt Kommissar Loona Jinna, dass es noch eine weitere Schwester gibt und diese, zumindest vorrübergehend, noch am Leben ist. Um sie zu finden und damit ihr Leben zu retten, kontaktiert Jinna den Hypnotiseur Erik Maria Bark. Zwar hat sich dieser aufgrund eines Erlebnisses dazu entschlossen, sein Handwerk nicht mehr auszuüben, doch diese Situation erfordert besondere Taten und „Der Hypnotiseur“ scheint die einzige Möglichkeit, dieses Unheil abzuwenden. So entschließt sich Bark, es zu probieren und hypnotisiert den Schwerverletzten, wodurch er Dinge erfährt, die ihn wahrlich schaudern lassen.

27 Dez
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