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Die Vielseitigkeit des Kaya Yanar

Vergangenen Freitag habe ich mir den Deutschen Comedy Grand Prix angeschaut. Dort haben Cindy aus Marzahn, Kaya Yanar und der dritte Juror im Bunde, Dr. Eckhart von Hirschhausen, Deutschlands Comedynachwuchstalent des Jahres 2011 gesucht. In Ruhrpottler Markus Krebs, der einen Gag nach dem anderen rausposaunt hat, haben sie es gefunden. Der wahre Comedyfaktor ging aber einmal mehr vom Jurypult aus, insbesondere Kaya Yanar hat an manch ohnehin schon lustiger Stelle die zusätzliche Pointe in den Raum geworfen. Unter den finalen Kandidaten war auch eine 19-Jährige, die facettenreich in die verschiedensten Rollen schlüpfen kann, ganz ähnlich wie Yanar, der seit er in Deutschland Comedy macht, alle Schwächen der Inder, Italiener, Türken, Russen und Griechen zu uns bringt.

Ob als Ranjid oder Hakan, Yanar beeindruckt seine Zuschauer in vielen Variationen, kommt als indischer Taxifahrer, türkischer Türsteher oder italienischer Kleinkrimineller auf die Bühne. Dabei karikiert er die kulturell so vielfältig unterschiedlichen Figuren auf brillante Weise. Dies schwingt auch in seinem literarischen Werk durch, zeigt er uns doch in „Made in Germany“ sein ganzes Talent. Ich garantiere Ihnen, dass Sie schon im ersten Kapitel nicht mehr vom Lachen wegkommen. Sollten Sie es doch schaffen, sehe ich für Sie und Ihren Humor keine Chance mehr auf Existenz.

21 Nov
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