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Frenschkowski weiß eine Menge über „Die Geheimbünde“

Viele von ihnen sind ein Mythos, nicht ihre Existenz an sich, sondern mehr all das, was mit ihnen in Verbindung gebracht wird. Genau darin aber liegt das Spektakuläre an Freimaurern, Illuminaten, Rosenkreuzern und selbst der Mafia. Die Faszination für Geheimbünde, die nicht zuletzt durch zahlreiche Werke und Stoffverfilmungen seitens Hollywood ausgelöst wurde, ist eine nicht ganz neue Erscheinung und dennoch scheinen die großen Verschwörungstheorien insbesondere unser aktuelles Jahrhundert zu durchlaufen. Dan Brown hat mit seinen Stories rund um den Harvard-Professor Langdon eine neue Welle an Mysterythrillern ausgelöst. Aktuell findet sich dieses Phänomen bei Umberto Ecos neuem Werk „Der Friedhof in Prag“. Die Grundlage für all jene hat Autor Marco Frenschkowski in einer brillanten Einführung zusammengefasst.

„Die Geheimbünde – Eine kulturgeschichtliche Analyse“ ist sicherlich kein detailliertes, wissenschaftlich fundiertes Werk, für die Beschäftigung mit nur einem Geheimbund liefert es lediglich einen Einblick. Genau das aber will Frenschkowski mit seinem Werk erreichen, was er im Vorwort ausführlich darstellt. Werke zu jeder Bewegung, jedem Orden gibt es haufenweise, er hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle zusammen kurz und interessant darzustellen. Dabei erhält man stets Verweise zu weiterführender Literatur und einen idealen Überblick über Entstehung, Wirken und Organisation der einzelnen Gruppierungen. Frenschkowski spricht zudem über Mysterien, die beispielsweise mit Freimaurern oder Assassinen in Verbindung gebracht werden und animiert seine Leser so zur weiteren Beschäftigung mit der Thematik.

7 Dez
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