eBook-Welt

Jussi Adler-Olsen und die „Erlösung“

Es lässt sich definitiv nicht leugnen, dass innerhalb des letzten Jahrzehnts zahlreiche gute und qualitativ lesenswerte skandinavische Krimiautoren ihre Zeilen über den Globus verteilt haben. Von Larsson bis Mankell ist jeder einen Blick in die Geschichten wert, ebenso Jussi Adler-Olsen aus unserem dänischen Nachbarstaat. Sein Titelheld Carl Mørck ist mir durchaus schon einmal unter die Augen gekommen, nachdem ich mir mal auf dem neuen eBook-Reader einer Verwandten die bereits vorinstallierten Leseausschnitte durchzappte, erinnerte ich mich an ihn zurück. Dort nämlich gab es einen zwanzig seitigen Einblick in „Erlösung“, den dritten und bisher letzten Fall für den Mann vom Sonderdezernat Q.

Natürlich habe ich das Werk vollständig gelesen, „Erlösung“ ist ein echter Adler-Olsen und fängt man diesen einmal an zu lesen, ist es nicht ganz so einfach ihn wieder beiseite zu legen. Die Geschichte ist dabei gar nicht einmal so trivial. Im Sonderdezernat Q geht eine alte Flaschenpost ein. Mit Blut gekritzelt, ist es der zunächst schwer identifizierbare Hilfeschrei von zwei vermissten Jungen, die seitdem keine Lebenszeichen mehr von sich gegeben haben. Keine Vermisstenanzeige der Eltern, keine Informationen darüber, um wen es sich handelt und ob sie noch am Leben sind. Das Einzige, was früh klar wird – der Täter läuft noch immer frei herum.

29 Dez
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