Als Schirmherr für den buch-checker-Wettbewerb hat er buecher.de bereits unterstützt. Nun steigt an diesem Freitag bereits der 8. Bundesweite Vorlesetag und für Hohlbein scheint es gar ein Vergnügen, sich erneut sozial zu engagieren und seinen Bekanntheitsgrad ganz in den Dienst der Literatur zu stellen. Hohlbein hat es vor allem geschafft mit Fantasy-Romanen für Aufsehen zu sorgen, mittlerweile ist er innerhalb Deutschlands einer jener Autoren, an dem sich andere Schriftsteller des Genres Fantasy messen müssen. Aus diesem Grund und der Tatsache, dass Hohlbein sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht, sondern weiter Menschen für Literatur gewinnen möchte, will ich ihn unterstützen und seinen Roman „Die Tochter der Midgardschlange“ jedem ans Herz legen.
Es liegt in unserem Naturell, dass wir Dinge erst zu schätzen wissen, wenn sie uns nicht mehr in großem Maß zur Verfügung stehen. Erst dann werden sie für uns wichtig, erst dann schätzen wir sie als was Besonderes und erst dann erhalten sie jene Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Ich denke, dass Paul Hoffmann sich bei der Titelwahl seiner ganz besonderen Lesereihe dies zur Nutze gemacht hat. Denn, wenn ich ganz ehrlich bin, war es der Titel, der mich aufgrund seines Endzeitgedankens angesprochen hat und dazu bewog, das eBook zu lesen.
Stephen King war für mich ja ehrlich gesagt schon immer ein ganz besonderer Typ. Es schaffen wohl nur sehr wenige Autoren ihre eigenen Lebenserfahrungen in einen Roman einzubetten, der dann in einer fiktiven Welt spielt. Natürlich wäre es für jeden ein Traum, sich selbst in einer ganz persönlich geschaffenen Welt wiederzufinden, aber allein die Verwendung des Mannes, der King einst fast zu Tode fuhr, zeigt, dass zwischen King und seiner Romanwelt eine ganz besondere Verbindung besteht. Ich habe mich immer gefragt, ob er auch weiß, welche Spannung er mit seinen Büchern beim Leser erzeugt, vor allem, wenn ein Werk kein klares Ende hat.
Wir finden sie in Berlin, in Rom und in Prag, in Moskau und London. U-Bahnen sind mittlerweile zu einem globalen Beförderungsmittel geworden, zu einem, was wenig Platz in einer Stadt für sich beansprucht, das es nicht über, sondern unter der Erde liegt. Natürlich ist beim U-Bahnfahren immer ein gewisses mulmiges Gefühl dabei, da man eben nicht sieht, was auf einen zukommt und immer die Befürchtung mitfährt, man komme nicht wieder zurück an die Erdoberfläche. Trotz alledem kann niemand leugnen, dass die U-Bahn ein praktisches Medium geworden ist, um von A nach B zu kommen.