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Martina André verrät „Das Rätsel der Templer“

Die Sagen um die Tempelritter bestehen aus großen Mythen, die der Welt so viel Freiraum für eigene Mythen, die sie dann den Templern quasi in die Schuhe schieben, ermöglichen. Das ist der Kreislauf der Geschichte, denn seit jeher entdecken Leute in den unterschiedlichsten Geschichten die unterschiedlichsten Sachen, die ihr Interesse wecken. Diese spinnen die dann weiter und schon entstehen einige Geschichten, die mehr oder weniger dem eigentlichen Kern der Sache nahe kommen. Mit den Geschichten um die Templer ist das so ähnlich. Man vermutet den heiligen Gral in ihrem Besitz und nebenbei noch unzählige andere Gegenstände der christlichen und globalen Weltgeschichte.

Die Freimaurer gelten heute als ihre Nachahnen, die Templer selbst als christliche Krieger, die das Bankwesen des Mittelalters diktiert haben sollen und sich so ein unglaublich hohen Reichtum aneignen konnten. Wirklich Licht in die sagenumworbene Geschichte der Templer bringt Martina Andrés Roman „Das Rätsel der Templer“ zwar nicht, in der Tat schafft er es aber auf beeindruckende Weise, die Templer in unsere heutige Zeit zu bringen. Es ist das Jahr 1156, als ein Ordensbruder ein mysteriöses Artefakt von Jerusalem nach Frankreich bringt. Zu Beginn des 14.Jahrhunderters wird der Orden verboten, das Artefakt muss schnellstens fortgebracht werden. Gero von Breydenbach soll mithilfe anderer Brüder die Existenz des Ordens wahren und das Artefakt nach Trier bringen. Doch seine Reise hat ein anderes Ende – die Eifel im Jahr 2004.

23 Mrz
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