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Metro 2033 – Die U-Bahn als Zufluchtsort

Wir finden sie in Berlin, in Rom und in Prag, in Moskau und London. U-Bahnen sind mittlerweile zu einem globalen Beförderungsmittel geworden, zu einem, was wenig Platz in einer Stadt für sich beansprucht, das es nicht über, sondern unter der Erde liegt. Natürlich ist beim U-Bahnfahren immer ein gewisses mulmiges Gefühl dabei, da man eben nicht sieht, was auf einen zukommt und immer die Befürchtung mitfährt, man komme nicht wieder zurück an die Erdoberfläche. Trotz alledem kann niemand leugnen, dass die U-Bahn ein praktisches Medium geworden ist, um von A nach B zu kommen.

Wer hätte nun gedacht, dass eben jene U-Bahn uns nicht nur befördert, sondern auch zum Schutzwall gegen äußere Feinde werden kann. Die Menschen in „Metro 2033“ haben einst geflucht über die zahlreichen Baustellen, welche in der Moskauer Innenstadt aufgerissen wurden, um U-Bahnhöfe zu bauen, nun sind sie aber glücklich darüber, dass es sie gibt. Nach einem gigantischen Krieg liegt Russlands Hauptstadt in Schutt und Asche, Mutanten und Ungeheuer haben die Stadt eingenommen. Die Menschen haben sich in das unterirdische U-Bahnnetz zurückgezogen und leben dort in ganz neuen Gesellschaftsformen nebeneinander. Autor Dmitry Glukhovsky schickt in diesem Szenario den jungen Artjom auf eine spannende Reise durch die „Unterwelt“. Sein Ziel ist ein besonderer Gegenstand, der die Existenz der Menschheit retten soll, die Gefahr, der er tagtäglich ausgesetzt ist, die Mutanten, die dies verhindern wollen.

26 Jun
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