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Mysteriöse Spuren „Von meinem Blut“

Jeder Mensch hat in seinem Körperinnern mehrere Liter Blut, von daher sind wir alle gleich geschaffen. Vollkommen egal, ob unsere Augen blau oder grün, die Haare blond oder schwarz sind. Es spielt keine Rolle, ob wir 1,80m sind oder 154kg wiegen, besonders attraktiv aussehen oder mit schiefen Zähnen und Narben bestückt sind – jeder Mensch trägt in seinem Innern rotes Blut. Anhand dieses Blutes, auch wenn wir es alle haben, kann man die Menschen unterscheiden, nicht nur in Bezug auf seine Blutgruppe. Nein wir können die Menschen identifizieren, die DNA aus einem klitzekleinen Tropfen Blut heraus sieben und so einem bestimmten Menschen zuordnen. In der Kriminalistik ist das Gang und Gebe.

Harlan Coben, ein US-Amerikaner und nebenbei einer, der ganz großartige Thriller schreibt, hat sich dieser Thematik in „Von meinem Blut“ zugewendet, denn hier wird, wenn man dem Blut an einem Tatort vertraut, ein menschliches Wesen eingebaut, das bereits seit einiger Zeit hätte tot sein müssen. Schon seit zehn Jahren ist Teresa nicht mehr mit ihrem Mann zusammen, als dieser sie plötzlich bittet, ganz dringend zu ihr in die französische Hauptstadt zu kommen. Eigentlich gehört Spontanität nicht unbedingt zu ihren Eigenschaften, doch schließlich entschließt sie sich, seiner Bitte nachzukommen. Als sie in Paris ankommt, ist ihr Ex-Mann bereits tot und am Tatort finden sich noch andere Blutspuren, die dort gar nicht sein dürften. Teresa bittet ihren Freund Myron Bolitar zu ermitteln. Was er findet, lässt ihr das Blut in den Adern stocken, denn die Verschwörung scheint tiefer als es das Blut erlaubt.

21 Mrz
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