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Neues vom Archäologen Daniel Knox

Will Adams - Die DrachenflotteWill Adams ist zurück. Damit beschenkt uns einer der authentischsten Thrillerautoren der letzten Jahrzehnte wieder mit seiner Anwesenheit in den Bestsellerlisten. Dass sein Hauptprotagonist, der Archäologe Daniel Knox, daran einen nicht ganz unbedeutenden Anteil trägt ,wissen all jene, die bereits das ein oder andere Werk vom Autor gelesen haben. Vor gut zwei Jahren entließ uns Adams mit dem Tod der von Knox geliebten Gaille in die Ruhephase. Nun zieht er uns aus dieser Tristesse unnachahmlich wieder heraus, auch weil er seinem Helden in „Die Drachenflotte“ neues Lebensgefühl einhaucht.

Der global Player fungiert nun in Madagaskar

Dass Adams selbst ein großer Fan der globalen Geschichte ist, konnte man bereits in den vorhergegangenen drei Werken begutachten. Inspiriert von einer eigenen Ägyptenreise schuf er einst Daniel Knox, der in „Wächter des Labyrinths“ zwar die Pläne einer reichen georgischen Familie zerstören konnte, dafür aber seine Verlobte Gaille opfern musste. Genau diesem Verlust trauert er auch noch an seiner neuen Wirkungsstätte, dem Naturschutzpark Eden auf Madagaskar, nach. Erst durch Emilia Kirkpatrick scheint er seine alte Lebensenergie zurückzugewinnen. Mit der Tochter des Parkbesitzers schwimmt er sofort auf einer Wellenlänge. Umso klarer scheint es, dass er nach ihrem Verschwinden alles in Gang setzt, um nicht noch einmal jemanden zu verlieren.

Ein chinesisches Schatzschiff aus dem 15. Jahrhundert

Seine eigentliche Aufgabe vor Ort besteht in der Bergung von kostbaren Gegenständen, die an der madagassischen Küste vermutetet werden. Im 15. Jahrhundert soll hier ein Schiff der chinesischen Flotte gesunken sein. Ehe sich Knox ein richtiges Bild machen kann, verschwinden Emilia und ihr Vater bei einem Bootsausflug. Auf seiner Rettungsmission, bei welcher er von Rebecca, Emilias Schwester unterstützt wird, trifft Knox auf einige Umgereimtheiten. Die Triaden sollen die Expedition finanziert haben und auch die potenzielle Fundstelle soll sich ganz woanders befinden. Zu allem Übel taucht auch noch die Familie Nergardse in der Szenerie auf. Eben jener Clan, der für den Tod Gailles verantwortlich ist. Diese brutal-zusammengesetzte Kombination macht die Spannung des Thrillers aus. Einmal mehr beweist Adams, dass es keine seitenlangen Waffengefechte braucht, um den Leser zu unterhalten. Es reicht schon ein gut strukturiertes Werk, in welchem historische Gegebenheiten einen Rahmen bilden, in welchem sich ein vielfältiger Hauptcharakter austoben darf.

15 Aug
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