Es gibt Orte, die lassen nicht einmal den Ansatz zu, man könnte glauben, dass sich an diesem Ort irgendwann mal etwas Schlimmes ereignet, etwas, das wider das Naturrecht oder gegen unsere Normvorstellungen verstößt. Natürlich passieren in Großstädten viele Verbrechen, der Saatboden für Kriminalität liegt in den vielen dunklen Gassen und dunklen Ecken. Diese bieten Schutz für zahlreiche Erscheinungen der menschlichen Abgründe. Doch wie ist das auf dem Land, in jenen Regionen, wo jeder jeden kennt und wo man nicht mal so eben in einer Straßengasse ein Verbrechen verüben kann? Wenngleich die ländliche Idylle kaum Platz für etwas Schreckliches zu bieten scheint, passieren mehrere Verbrechen fernab jeglicher Kenntnis der Nachbarn.
Eigentlich fällt es mir nicht schwer über Literatur zu schreiben. Ich bin eine wahre Leseratte, sauge den Stoff in mich auf, verinnerliche ihn und lasse Sie in meinen Texten über die Bücher, die ich lese, daran teilhaben. In der Regel habe ich dann in diesen Beiträgen eine zentrale Thematik vor Augen, schreibe über einen Thriller, ein historisches Zeugnis globaler Literaturgeschichte oder etwas zum Schmunzeln, doch an Tagen wie diesem fällt es mir schwer, das thematisierte Schriftstück in ein Genre zu packen. Dieter Nuhr weiß selbst nicht einmal so richtig, was „Der ultimative Ratgeber für alles“ im Gesamten sein soll.
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Es gibt nicht allzu viele Thrillerautoren der heutigen Zeit, von denen ich es wage zu behaupten, dass, egal über welches Mysterium sie sich zu schreiben entschlossen haben, sie es schaffen, mich zu bewegen. Damit meine ich nicht das Umblättern von Seiten, sondern die innerliche Bewegung, diejenige, die uns aufstoßen lässt und das Gefühl heraus kitzelt, dass unser Blut in den Adern gefriert. David Baldacci ist so ein Autor, einer, der bewegt, einer, der mit seinen Erzählungen mein Blut in den Adern gefrieren lässt.
Können Sie sich vorstellen, dass ein 17-Jähriger, der gerade ein kleines Mädchen vergewaltigt und erdrosselt hat, sich an der Suche nach ihr beteiligt, obwohl er die Leiche aus Angst, sie können im Keller gefunden werden auf einer Kiste des Balkons der Familienwohnung geparkt hat? Wie wäre es mit einem Mann, der niemals Drogen konsumierte, ein gewöhnliches Leben geführt hat und sich dann als er von Wahnvorstellungen heimgesucht wird so tief in die Brust sticht, dass die Messerspitze bis ans Herz gelangt? Schauen wir uns noch einen dritten Fall an, ein Mann, bei dem die Leichenstarre eingesetzt hat und der aufgrund seiner 265kg nicht auf herkömmlichen Weg aus der Wohnung gebracht werden kann. Man müsste die Statik des Hauses in Gefahr bringen, wodurch man ihn mit einem Kran durch die bereits per Vorschlaghammer bearbeitete Fensterfront zu hieven versucht.
Es wäre böse zu behaupten, dass all die großen und weisen Köpfe der Geschichte Männer waren. Da wären zum Beispiel Einstein, Shakespeare, Napoleon, Platon, Mozart, Alexander von Makedonien, Goethe, Aristoteles…
Es gibt gewisse Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Mann liebt das runde Leder, Autos und Actionfilme, Frau bevorzugt da eher Step-Aerobic, Shoppen und romantische Candlelight-Diner. Warum ist das so? Eine wirkliche Antwort zu finden, ist keinesfalls eine leichte Aufgabe, sie würde diesen kurzen Text, der allein dazu dient, Sie über Gegebenheiten des Lebens zu informieren und sie mitunter in einen literarischen Kontext zu verpacken, in seiner Länge maßlos ausdehnen. Also sagen wir es mal so, es muss wohl an den Genen liegen. Einfach, wohl auch inkonsequent, aber wir lassen es mal so stehen. Auch Pferde scheinen eher der Gattung Frau zu gefallen. Woran das liegt, ist mir ebenso unergründlich wie das Vorherige.
Die Sagen um die Tempelritter bestehen aus großen Mythen, die der Welt so viel Freiraum für eigene Mythen, die sie dann den Templern quasi in die Schuhe schieben, ermöglichen. Das ist der Kreislauf der Geschichte, denn seit jeher entdecken Leute in den unterschiedlichsten Geschichten die unterschiedlichsten Sachen, die ihr Interesse wecken. Diese spinnen die dann weiter und schon entstehen einige Geschichten, die mehr oder weniger dem eigentlichen Kern der Sache nahe kommen. Mit den Geschichten um die Templer ist das so ähnlich. Man vermutet den heiligen Gral in ihrem Besitz und nebenbei noch unzählige andere Gegenstände der christlichen und globalen Weltgeschichte.
Jeder Mensch hat in seinem Körperinnern mehrere Liter Blut, von daher sind wir alle gleich geschaffen. Vollkommen egal, ob unsere Augen blau oder grün, die Haare blond oder schwarz sind. Es spielt keine Rolle, ob wir 1,80m sind oder 154kg wiegen, besonders attraktiv aussehen oder mit schiefen Zähnen und Narben bestückt sind – jeder Mensch trägt in seinem Innern rotes Blut. Anhand dieses Blutes, auch wenn wir es alle haben, kann man die Menschen unterscheiden, nicht nur in Bezug auf seine Blutgruppe. Nein wir können die Menschen identifizieren, die DNA aus einem klitzekleinen Tropfen Blut heraus sieben und so einem bestimmten Menschen zuordnen. In der Kriminalistik ist das Gang und Gebe.
Früher galt der Kanon, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse auf naturwissenschaftlichem Bereich eine Gefahr für die Existenz der katholischen Kirche darstellen und damit einhergehend auch ihren Glauben gefährden. Doch das Früher ist längst nicht mehr existent und in der Tat zeigt sich heute, dass Glaube und Naturwissenschaft nicht zwangsläufig getrennte Meinungen sein müssen, gar zwei divergierende Theorien aufwerfen. Nein, sie scheinen durchaus vereinbar, wir müssen sie nur auf einen alltäglichen, einen verständlichen Konsens bringen. Der Autor Volker Becker hat das versucht, darzustellen und ein Werk geschrieben, dass im Wesentlichen den Anspruch erwägt, zwei Dinge zu einen, die seit jeher als kontrovers angesehen wurden.