Schaurig sind die meisten von ihnen, unverständlich die Taten, ebenso unerklärlich, wie lange das Grauen verborgen geblieben ist. Morde und Verbrechen jeglicher Art sind längst zum festen Bestandteil unserer Medienwelt geworden. Mindestens jeder Dritte greift bei der Lesestoffwahl zu einem Thriller, die Fernsehabende sind gepickt von CSI, Monk, Alarm für Cobra11 oder, um beim Klassiker zu bleiben, mit einem Tatort. Dabei braucht es bei den grausamsten Verbrechen gar keine Fantasie, wie Autor Mark Benecke ebenso wie Rechtsmediziner Tsokos, Jurist von Schirach oder Gleichgesinnte es bereits mehrfach in ihren Werken bewiesen haben. Das wahre Grauen ist Sinnbild der Realität, in der wir leben – „Mordmethoden“ mein heutiger Beweis.
Vorneweg, ich weiß ganz genau, wovon der junge Autor Bastian Bielendorfer in seinem Werk „Lehrerkind“ spricht, denn auch ich habe mich Zeit meines Lebens an zwei Elternteilen erfreuen dürfen, die stets von einer Schulklasse agierten. Insofern ergibt sich ein Unterschied, dass der junge Mann nun wirklich arges Pech hatte und auch noch beide an der von ihm besuchten Schule ihrer Arbeit nachgingen. Dadurch war er natürlich vorab als ein ganz besonderer Schüler auf dem Pausenhof charakterisiert, in seinem Werk, bestehend aus knapp 300 Seiten berichtet er uns, wie das war.
Für mich persönlich, der die Deutsche Demokratische Republik nur im Ansatz kennengelernt hat, doch durch die parentale Generation immer wieder zurück in eine Zeit versetzt wurde, ist es immer wieder spannend zu sehen, wie der heutige Blick auf das Staatssystem und seine Menschen vollzogen wird. Die DDR bzw. das System der DDR ist negativ konnotiert und es sind vor allem die Bilder des Jahres 1989, die diesen Eindruck als gerechtfertigt darstellen. Eingesperrt in die Grenzen des eigenen Landes sahen sich Flüchtlingsgewillte großen Gefahren ausgesetzt. Wie mit ihnen umgegangen wurde, wenn sie es nicht schafften, den Staat und seine Sicherheitsorgane zu überlisten, zeigt Klaus Kordon in seinem Roman „Krokodil im Nacken“.
Viele von ihnen sind ein Mythos, nicht ihre Existenz an sich, sondern mehr all das, was mit ihnen in Verbindung gebracht wird. Genau darin aber liegt das Spektakuläre an Freimaurern, Illuminaten, Rosenkreuzern und selbst der Mafia. Die Faszination für Geheimbünde, die nicht zuletzt durch zahlreiche Werke und Stoffverfilmungen seitens Hollywood ausgelöst wurde, ist eine nicht ganz neue Erscheinung und dennoch scheinen die großen Verschwörungstheorien insbesondere unser aktuelles Jahrhundert zu durchlaufen. Dan Brown hat mit seinen Stories rund um den Harvard-Professor Langdon eine neue Welle an Mysterythrillern ausgelöst. Aktuell findet sich dieses Phänomen bei Umberto Ecos neuem Werk „Der Friedhof in Prag“. Die Grundlage für all jene hat Autor Marco Frenschkowski in einer brillanten Einführung zusammengefasst.
Ich habe immer eine klare Meinung vertreten, was den Egoismus von Menschen betrifft. Ich habe stets gesagt, dass der Mensch von seiner Natur aus ein egoistisches Wesen ist. Wenn jemand auf andere hilfsbereit wirkt, warum tut er dies dann? Es ist doch nicht, weil er mit seiner Zeit nichts anderes anzufangen weiß. Nein, ich vertrete die Meinung, dass ein Mensch stets in solchen Aktionen seinen eigenen Vorteil sieht. Ob dieser in Form einer Gegenleistung oder in Form von Beliebtheit und Ansehen erfolgt, spielt dabei keine Rolle. Nachdem ich David Precht und sein Werk „Die Kunst, kein Egoist zu sein“ gelesen habe, muss ich das Bild ein wenig revidieren. Ich bleibe grundsätzlich bei meiner Mensch-ein-Egoist-Sicht, allerding ist das fortan nicht mehr unbedingt negativ zu sehen.
Es gibt einen relativ bekannten Spruch der besagt, dass Geld die Welt regiert und betrachtet man die Realität, muss man dieses Novum immer wieder beobachten. Menschen vergessen Freundschaften und häufig ihre eigenen Grundsätze, wenn der Euro, Dollar oder das Pfund in einem Zusammenhang dazu stehen. Der Journalist und die langjährige Nachrichtenikone Ulrich Wickert beschäftigt sich in seinem eBook „Redet Geld, schweigt die Welt“ mit eben jenem Phänomen. Intensiv abgelichtet wird die uns vor knapp drei Jahren ereilte Weltwirtschaftskrise, aber auch das alltägliche Leben und der Umgang jedes Einzelnen mit dem Thema Geld.
Letzte Woche hatte ich ein Gespräch mit meinem Trainer, denn auch ich renne wie Millionen andere in Deutschland wöchentlich einem Ball hinterher. Wir unterhielten uns über Schiedsrichter, deren Entscheidungen manchmal Spiele entscheiden können. Wir waren uns einig, dass sie Fehler machen dürfen, denn auch Spieler und selbst Trainer machen Fehler. Sie sollten das aber auch [...]
Vergangenen Freitag habe ich mir den Deutschen Comedy Grand Prix angeschaut. Dort haben Cindy aus Marzahn, Kaya Yanar und der dritte Juror im Bunde, Dr. Eckhart von Hirschhausen, Deutschlands Comedynachwuchstalent des Jahres 2011 gesucht. In Ruhrpottler Markus Krebs, der einen Gag nach dem anderen rausposaunt hat, haben sie es gefunden. Der wahre Comedyfaktor ging aber einmal mehr vom Jurypult aus, insbesondere Kaya Yanar hat an manch ohnehin schon lustiger Stelle die zusätzliche Pointe in den Raum geworfen. Unter den finalen Kandidaten war auch eine 19-Jährige, die facettenreich in die verschiedensten Rollen schlüpfen kann, ganz ähnlich wie Yanar, der seit er in Deutschland Comedy macht, alle Schwächen der Inder, Italiener, Türken, Russen und Griechen zu uns bringt.
Vorab eine kleine Anekdote. Bei der Bambi-Gala in der vergangenen Woche kam Gangsterrapper Bushido in weiblicher Begleitung. Die Dame, ihrerseits Schwester von Sarah Connor, stand vor einigen Jahren schon mal an gleicher Stelle, sie begleitete ihren damaligen Freund Mesut Özil zur Vergabe des Integrationsbambis. Zufall, oder ist Anna-Maria Lagerblom ein Bambi-Magnet und ist sie es eigentlich, für die der Bambi sein sollte? Immerhin ist sie zum Islam konvertiert, damals als Freundin von Preisträger Mesut Özil. Einen faden Beigeschmack hinterlässt die Gala, auch ohne Lagerblom, nicht zuletzt, weil Rosenstolz-Mitglied Plate die Vergabe kritisierte und Kultstar Heino aus Reaktion seinen Bambi per Post zurückschickte.
Als Schirmherr für den buch-checker-Wettbewerb hat er buecher.de bereits unterstützt. Nun steigt an diesem Freitag bereits der 8. Bundesweite Vorlesetag und für Hohlbein scheint es gar ein Vergnügen, sich erneut sozial zu engagieren und seinen Bekanntheitsgrad ganz in den Dienst der Literatur zu stellen. Hohlbein hat es vor allem geschafft mit Fantasy-Romanen für Aufsehen zu sorgen, mittlerweile ist er innerhalb Deutschlands einer jener Autoren, an dem sich andere Schriftsteller des Genres Fantasy messen müssen. Aus diesem Grund und der Tatsache, dass Hohlbein sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht, sondern weiter Menschen für Literatur gewinnen möchte, will ich ihn unterstützen und seinen Roman „Die Tochter der Midgardschlange“ jedem ans Herz legen.