eBook-Welt

Peetz erzählt etwas über „Die Dienstagsfrauen“

Ich bin eigentlich kein allzu großer Freund von Ritualen, die sich immer wieder wiederholen. Mir persönlich ist da zu wenig Abwechslung im Leben, wenn man sich jeden Freitag zum Skat am Stammtisch trifft oder mit seiner Freundin immer am ersten Samstag des Monats den Kinobesuch plant. Jahrestage sind etwas anderes, Geburtstage, Weihnachten und so etwas sollte man schon feiern. Nichtsdestotrotz finden sich immer wieder Menschen, die sich regelmäßig zu solchen Ritualen zusammenfinden, sowie „Die Dienstagsfrauen“, über die Monika Peetz in ihrem gleichnamigen Roman schreibt. An jedem ersten Dienstag im Monat treffen sich die fünf in ihrem Stammlokal, reden über alles Mögliche und planen einmal im Jahr ein großes gemeinsames Ereignis.

In diesem Jahr wollen sie gemeinsam auf dem Jakobsweg pilgern und damit den einstigen Wunsch des Arne, dem verstorbenen Gatten von Judith, der Dramaqueen der fünf,  nacheifern. Unterwegs stoßen sie auf ein Geheimnis, das die Welt der Gruppe und auch jedes einzelnen Mitgliedes ein wenig ins Umdenken bringt. Herausgesprungen ist ein teils komischer, teils zum Nachdenken anregender Roman über fünf Frauen, die verschiedener nicht sein könnten und dennoch seit über 15 Jahren eine Einheit bilden, die selbst schwere Rückschläge und entstandene Differenzen zu überwinden im Stande ist.

10 Jun
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