Autobiografische Stücke sind mir vielfach zu einseitig. Sie dienen in der Regel dazu, sich wieder neu in den öffentlichen Fokus zu katapultieren, meist mit einem Wirrwarr aus atemberaubenden Anschuldigungen und sagenhaften Neuigkeiten, die der gesellschaftlichen Meinung folglich als Diskussionsgrundlage dienen. Natascha Ochsenknecht ist für mich da ein bisschen die Ausnahme. Zwar erzählt auch sie in „Augen zu und durch“ brisante Einzelheiten, die wir in der Form noch nicht gehört habe. Sie beschuldigt aber niemanden und versucht Mitleid zu erregen für ihr individuelles Familienschicksal. Sie will vielmehr darstellen, dass auch die Ochsenknechts nur eine ganz normale Familie mit ganz normalen Problemen sind.
Ein Mensch kann ein nach außen hin hervorragendes Leben führen, massenweise Luxuskarosserien fahren, Reihenhäuser in jedem Eckchen der Welt besitzen und die neuste Designermode tragen. Alles nur Statussymbole? Recht haben Sie, denn letztlich gibt es nur eines, was einen im Leben wirklich glücklich machen kann – die Familie. Diese zusammenzuhalten und stets ein enges Band zwischen den Mitgliedern zu schaffen, ist auch für Autorin Zeruya Shalev eine der, wenn nicht sogar, die wichtigste Aufgabe eines jeden Menschen. In ihrem aktuellen Werk „Für den Rest meines Lebens“ hat sie eine berührende Familiengeschichte aufgeschrieben.
Es sind nicht viele gute literarische Schriften, die es binnen kürzester Zeit auf die Kinoleinwand oder das Fernsehen schaffen. Manche Werke werden Jahrzehnte später mal wieder aus der Schublade geholt und für Hollywood produziert. Häufig kommt der Film nicht an das literarische Werk heran, meistens aber wissen wir bei Filmen gar nicht, dass es dafür bereits eine literarische Vorlage gibt. Dora Heldt ist eine Autorin, die durchaus für ihre Romane um das Leben in Norddeutschland, gespickt mit Liebe und Intrigen ohne Ende, bekannt wurde und umso mehr dürfte es sie selbst erfreuen, dass eine dieser Geschichte heute Abend Eingang in das deutsche Fernsehen findet.
Immer wieder stößt man in den Boulevardblättern, die unsere Internetforen und vor allem die Zeitungskioske zieren, auf Umfragen. Die sind komplex, man soll sich immer für irgendetwas oder irgendwen entscheiden, einen herausragenden Sportler, den süßesten Popmusiker oder den lustigsten Hollywoodstar. Manchmal, gerade in der Zeit vor Wahlen, fragt man uns auch immer, welcher Politiker in unserer Gunst am höchsten steht. Ist es ein Wulff, ein Gabriel oder ein Rösler, eine Merkel, eine Roth oder eine Pau. Ich sag Ihnen, wen ich bevorzuge – es ist Bismarck. Ja noch immer ist es jener Preuße, dem ich das größte politische Talent anrechne, auch wenn sich ein Otto von Bismarck wohl die Nase rümpfen würde, was heute tagtäglich zur Atom- und Gesundheitspolitik von sich gegeben wird.
Es gibt gewisse Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Mann liebt das runde Leder, Autos und Actionfilme, Frau bevorzugt da eher Step-Aerobic, Shoppen und romantische Candlelight-Diner. Warum ist das so? Eine wirkliche Antwort zu finden, ist keinesfalls eine leichte Aufgabe, sie würde diesen kurzen Text, der allein dazu dient, Sie über Gegebenheiten des Lebens zu informieren und sie mitunter in einen literarischen Kontext zu verpacken, in seiner Länge maßlos ausdehnen. Also sagen wir es mal so, es muss wohl an den Genen liegen. Einfach, wohl auch inkonsequent, aber wir lassen es mal so stehen. Auch Pferde scheinen eher der Gattung Frau zu gefallen. Woran das liegt, ist mir ebenso unergründlich wie das Vorherige.
Manche lieben sie, manche wünschen sich, sie hätten andere. Einige bereuen so eine Aussage später, andere wiederum halten ihr Leben lang an dieser Ansicht fest. Sie stehen an unserer Seite, wenn wir den ersten Milchzahn verlieren. Sie sind dabei, wenn wir unsere erste große Liebe finden und zumeist auch noch, wenn wir sie wieder verlieren. Unsere Eltern sind stets an unserer Seite und ob wir sie wollen oder nicht, sie sind und bleiben unsere Eltern, ohne Eltern wären wir schließlich gar nicht auf die Welt gekommen.