In einigen Kulturen unserer Welt gibt es Dinge, die mit unserem eurozentrischen Denken nicht richtig erscheinen. Es sind Sachen, die wir sehen und Taten, die andere tun. Wir verstehen diese nicht und auch nicht die ihnen zugrundeliegende Hintergründe. Ich denke, dass sich auch ohne diese europäisch-kulturell gefärbte Brille viele Taten nicht rechtfertigen lassen, egal welcher Religion, Kultur oder Staatsangehörigkeit man angehört. Ein so ein Fall, den ich mit einem kritischen Auge sehe ist jener einer heute in Kanada lebenden Frau, die sich über Jahre hinweg Misshandlungen ausgeben musste, eben, weil es Teil des kulturell-religiösen Verständnisses ihrer Angehörigen war. „Der Schleier der Angst“ ist ihr Versuch, sich mit dem Übel der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Ohne Frage hat Griechenland derzeit einen schweren Stand in der Welt, nicht zuletzt wegen dem wirklich drastischen Finanzfiasko, das die EU in ernsthafte Schwierigkeiten manövrierte. Gerade hat man ein Paket beschlossen, dass die Griechen retten soll, auf Kosten der anderen Mitgliedsstatten versteht sich. Der Frust auf Griechenland steigt, keine Frage, weil alle davon ausgehen, dass wir als normaler Bürger dafür büßen müssen, was Griechenland versemmelt hat. Trotzdem vertrete ich nach wie vor den Standpunkt, dass wir ohne Griechenland heute nicht auf dem Stand wären, den wir haben. Auch wenn man dafür ein wenig zurück gehen muss und versucht das griechische Bild dank der Antike wieder in ein besseres Licht zu rücken.
Derzeit moderiert Nazan Eckes die Gewinnspielshow „The Cube“, in der Kandidaten Aufgaben in einem Würfel erledigen müssen, um letztlich eine hohe Gewinnsumme nach Hause zu bringen. Häufig sehen die Spiele gar nicht schwer aus, aber niemand sollte den Fehler machen, den Würfel zu unterschätzen. Es ist nicht die erste Show, welche die junge Deutsch-Türkin im deutschen Fernsehen moderiert. Längst ist Nazan Eckes zu einer unverzichtbaren Person im deutschen Fernsehen geworden und genau dadurch beweist sie, dass Vorurteile zum Thema Integration innerhalb Deutschlands nicht immer zutreffend sind. Eckes erzählt in ihrem Werk „Guten Morgen, Abendland - Almanya und Türkei - eine Familiengeschichte“ aber auch, dass einige von den so genannten Vorurteilen immer wieder Platz in der Gesellschaft finden.
Sie gelten als eines der fortschrittlichsten Völker der Kulturgeschichte, da sie Dinge taten und Dinge wussten, von denen nur wenige wussten und die noch weniger taten. Die Maya haben definitiv ihren Platz in der globalen Geschichte, ihre Bauten gelten als das geometrisch Perfekteste, was je errichtet wurde, noch vor den Pyramiden der Ägypter. Ihre Kenntnisse in den verschiedensten Bereichen, allen voran im Gebiet der Astronomie, gelten nach wie vor als unerklärlich und zudem als unerreicht.
Der September war schon immer ein ereignisreicher Monat. Was liegt da ferner als ein Werk im September vorzustellen, was sich eben auf diesen Namen klassifizieren lässt? „September – Fata Morgana“ lautet das gute Stück von Thomas Lehr, der nicht umsonst von der FAZ als einer der „brillantesten Schriftsteller“ Deutschlands eingestuft wurde.