Heute genau vor einhundert Jahren ist im britischen Cornwall ein Mann auf die Welt gekommen, der aufgrund seiner Leistung für die globale Literatur und das Königreich Großbritannien in den Geschichtsbüchern als Sir bezeichnet wird. Schon in jungen Jahren, kurz nach der Einschulung begann Sir William Golding mit dem Schreiben. Nach ersten kleineren Gedichten in den Anfangsjahren waren es die Geschehnisse des Zweiten Weltkrieges, die Goldings weiteres Werk prägten. So ist „Der Herr der Fliegen“ eine Geschichte, die speziell die sonderbaren Beziehungen in einer Gemeinschaft darstellen. Wenn anfänglicher Zusammenhalt in Tyrannei, Mord und Totschlag umschlägt, daann zeigt sich der ganze Abgrund, der hinter einer menschlichen Seele schlummert.
Man mag es kaum glauben, doch als ich am gestrigen Tage im öffentlich rechtlichen Fernsehen die Nachrichten verfolgte, bekam ich ein Fauxpas der ganz besonderen Art zu hören. Ich wusste gar nicht, dass unsere Bundeskanzlerin auf den Vornamen Andrea reagiert. Ein Fehler, der dem Journalisten noch im Gedächtnis bleiben wird, sein Job wird er wohl trotzdem behalten, denn Fehler sind menschlich, unsere führende Politikerin lässt eben jene Eigenschaft häufig vermissen.
Das Münchner Oktoberfest ist eines der größten Volksfeste der Welt, jährlich pilgern gut sechs Millionen Menschen zur Wiesn, trinken Maß und essen Brezeln und Weißwürste. Sie tragen Trachten und tanzen, singen und feiern. Warum sie das tun, wissen Sie vielleicht selbst nicht genau und dennoch machen sie es seit 1810. Damit feiert das Fest in diesem Jahr 200-jähriges Jubiläum und schon jetzt sind Lederhosen und Dirndl die Hits der Kleidungsindustrie. Seit jeher gibt es natürlich wie bei jedem anderen großen Ereignis Spekulationen um die Sicherheit, nicht zuletzt auch wegen dem Ausgang der Loveparade vor einigen Wochen.