eBook-Welt

Wenn die “Internetsucht” uns ergreift

Das Internet ist toll. Es gibt vieles, was wir durch es, beziehungsweise in ihm machen können. Wir können quizzen und shoppen, uns belesen und informieren, Freunde gruscheln und Leute, die wir nicht so mögen, blockieren. Wir können anderen die Fotos von unserer gestrigen Feier zeigen und sie vor denjenigen, für die wir in Zukunft arbeiten wollen, scheinbar geheim halten. Wir können uns bei diesen bewerben, dazu eine Videobewerbung ins Netz stellen. Wir können die Bilder von anderen „Usern“ kommentieren, uns selbst darauf einrahmen, Bücher bestellen oder nur die Inhaltsangabe ausdrucken, unsere Uninoten einsehen und die ganze Nacht durchspielen, sehen, wann wer Geburtstag und wann wer Training hat….

Die Liste führt ins Unendliche, kein Wunder also, dass die meisten Menschen das Internet zu händeln und selbst zu lieben gelernt haben. Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit im Netz und das kann verheerende Auswirkungen haben. Es scheint eine unterschätzte Krankheit, aber spätestens, wenn man andere Dinge vernachlässigt und lieber stundenlang im Internet verweilt als irgendetwas anderes, womöglich Wichtigeres zu tun, sollte man sich Gedanken machen. „Internetsucht“ von Verena Schlosser-Windauer befasst sich ausgiebig mit dieser Thematik und zeigt neben engen Zusammenhängen zu Alkohol- und Nikotinsucht vor allem die Problematik sozialer Isolation. Denn eines sollte uns Menschen durchaus klar sein, das Internet ist bei all seinen Neurungen immer noch ein virtuelle Welt, das wahre Leben spielt sich demnach nicht in einem Prozessor, Tastatur und Bildschirm ab.

22 Feb
Diskussion Ein Kommentar
  1. Edita schrieb am 23.02.2011:

    Internetsucht? Gibt es so was überhaupt? Spielsuch schon aber Internetsucht? Es ist doch keine Sucht, wenn man im Net News liest oder sich mit Freunden kommunieziert.

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